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Thema: Ich im Inter-Net(z)...

Internetgefahren - mein Name gehört mir


schuessi
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Internet-User hinterlassen beim Chatten oft zu viele Angaben über ihre Person.Wenn man in einem Chatroom Persönliches preisgibt, darf man sich nicht wundern, wenn es nachher unangenehm wird


Internet-User hinterlassen beim Chatten oft zu viele Angaben über ihre Person. Wer clever ist, bleibt anonym. Von unseren Enkeln können wir lernen, wie man sich im Internet bewegt.

Beim Chatten kriegt man schnell Antwort. Praktische Sache, so ein Chat - unbedacht sollte man sich trotzdem nicht darin bewegen: Wenn man in einem Chatroom Persönliches preisgibt, darf man sich nicht wundern, wenn es nachher unangenehm wird. Es droht Telefonterror oder noch Schlimmeres. Deshalb der Rat : in Chats, Foren oder beim Bloggen weder Name, Adresse noch Telefonnummer angeben - ebenso wenig E-Mail-Adressen, in denen der Familienname erkennbar ist.
Mit gesundem Menschenverstand spürt man, bei welchen Internetdiensten man seine Identität nicht preisgeben darf.Auch im realen Leben zeigt man ja nicht jedem x-Beliebigen seine Identitätskarte.Eine Empfehlung: eine falsche Identität annehmen. Allerdings lassen sich die Verantwortlichen von einigen Plattformen nicht so einfach einen Bären aufbinden. Der Provider GMX etwa überprüft bei der Anmeldung, ob die angegebene Wohnadresse existiert. Ein Tipp: eine Anschrift eingeben, die es tatsächlich gibt, aber nicht die eigene.

Entsprechend vorsichtig geht man mit seiner regulären E-Mail-Adresse ,die man nur Freunden weiter gibt. Unbekannte können mit einer anonymen Adresse bedient. Jedoch: Kaum einer dieser so genannten Freemailer überzeugt wirklich. Eine Ausnahme bildet www.gmx.net. Dort hat die Mailbox genug Kapazität (1 Gigabyte); es lassen sich auch grössere Mailanhänge versenden (bis 20 Megabytes). Und: Der Spamfilter ist einwandfrei.

Für den täglichen Gebrauch sind Webmails aber nervig, weil man sich auf einer Seite voller Werbung einloggen muss, nur um mal schnell mailen zu können. Das muss nicht sein: Viele Gratisdienste lassen sich als so genannte POP3-Mailbox nutzen - also übers gewöhnliche Mailprogramm. Das geht so (hier am Beispiel von GMX, bei anderen funktioniert es ähnlich):

  • Je nach eigenem Mailprogramm unter «Extras» beziehungsweise «Einstellungen» den Eintrag «E-Mail-Konten» anwählen.

  • Ein neues Konto erstellen und dabei den Typ «POP3» auswählen - als Servername «pop.gmx.net» eingeben. Beim SMTP-Server verwendet man jenen Server, den man bei der bestehenden Mailadresse benutzt, oder man setzt «mail.gmx.net» ein.

  • Unter «Benutzername» beziehungsweise «Konto-ID» muss die Kundennummer eingegeben werden. Sie findet sich nach dem Einloggen auf www.gmx.net/... unmittelbar unter der eigenen E-Mail-Adresse.

  • Nun sind noch Passwort, Mailadresse sowie ein Name einzusetzen - aber nicht der eigene, man will ja anonym bleiben.

  • Werden diese Angaben gespeichert, können mit dem eigenen Mailprogramm GMX-Mails gesendet und empfangen werden - gratis und werbefrei.


Vorsicht beim Chatten

Wenn du dich im Chat nicht mit deinem Vornamen anmeldest: Wähle einen Spitznamen („nickname “), der ausdrückt, was andere von dir denken sollen.

Behandle die anderen Chat-Teilnehmer so, wie auch du behandelt werden möchtest.

Jeder hat mit dem Chatten mal angefangen: Neulingen solltest du besonders hilfsbereit begegnen. Am besten sind sachlich-freundliche Hinweise und Tipps.

Schreibe nicht ständig in großer oder fetter Schrift, in Großbuchstaben oder mit vielen Ausrufezeichen. Ein solches „Schreien“ stört die meisten Chat-Teilnehmer.

Kennzeichne ironische und witzige Bemerkungen mit einem „Smiley “. So vermeidest du Missverständnisse.

Verwende Abkürzungen nur dann, wenn du sicher bist, dass sie die meisten Chat-Teilnehmer verstehen.

Stelle deine Fragen klar und verständlich. Sonst erhältst du oft Antworten, die dir nicht weiterhelfen.

Werbung für die eigene Homepage oder für Produkte ist grundsätzlich unerwünscht.

Wer dich ohne Grund angreift, verdient deine Aufmerksamkeit erst gar nicht. Ignoriere den Absender einfach.Wenn du dich dauerhaft belästigt fühlst, dann wende dich an den Chat-Moderator („admin“).

Verboten sind Äußerungen, die gegen Verfassung und Gesetz verstoßen. Dazu zählen auch rassistische und sexistische Beleidigungen. Achtung: Selbst wenn du nur einen Spitznamen nennst, bist du nicht völlig anonym! Jeder Chat-Server kann deine „Rechner-Adresse“ abspeichern. Wenn du dich im Chat strafbar machst, ist es möglich, dich über deinen Internet-Anbieter ausfindig zu machen.


(eingestellt am: 12.01.2010)

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2 Kommentare zum Beitrag

ema
14.01.2010 (14:06 Uhr) Danke für die Hinweise

Lieber schuessi,

vielen Dank für die guten Hinweise zum Chatten, sie sind leicht verständlich und machen auf Gefahren aufmerksam, die Ungeübte im Net oft gar nicht beachten. Mit diesen Tipps kann man sich ja auch mal auf diesen "Markt" wagen.

Freundliche Grüße von ema


Christophorus
13.01.2010 (23:08 Uhr) Praxiserfahrung

Lieber schuessi!
Vielen Dank für diese gute Anleitung. Sie zeigt doch, dass Sie eine Menge Praxiserfahrung haben, von denen wir hier gern etwas abbekommen möchten.
Das Internet zeigt sich manchmal zwischen "Wunderding" und "Teufelswerk".
In diesem Sinne - auf ein Neues
Ihr Christophorus


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Ortwin

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