Thema: Schritte aus dem Dunkel
Die Naturbestattung ist immer mehr als letzte Ruhestätte gefragt.
Auf dem Schwanberg (bei Kitzingen/Würzburg) wird der erste evangelische Friedwald in Bayern eröffnet.
Zum Artikel des Sonntagsblatt-Bayern
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(eingestellt am: 12.11.2009)
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1 Kommentar zum Beitrag
Vor drei Jahren wurde bei uns in der Nähe ein Ruheforst eröffnet.
Da mein Ende nicht mehr weit ist, haben wir uns einer Führung angeschlossen und uns informiert. Aus zwei Gründen haben wir uns entschlossen (auch mein Mann), unds hier beerdigen zu lassen. Unser Kinder wohnen so weit entfernt, dass eine ständige Grabpflege für sie nur sehr schwer zu leisten wäre. Im Friedforst braucht es keine Grabpflege. Man sucht sich zu Lebzeiten einen Baum aus, unter dem die Urne begraben wird. Die Urne löst sich innerhalb von ein paar Wochen auf. Am Baum wird ein Messingschild mit meinen Namen befestigt. Wenn die Kinder uns im Friedwald besuchen kommen, können sie das mit einem Waldspaziergang verbinden und finden auch die Grabstätte wieder.
Der zweite Grund dieses Beerdigungswunsches ist meine Liebe zum Wald. Ich bin im Wald aufgewachsen, und ein Teil dieses Waldes zu werden finde ich wunderschön. Meine Familie ist mit diesem Wunsch einverstanden.
spero