Thema: UMWELT "Retournons à la nature"
Der Einsatz der Blauen Tonnen ist für die Haushalte eine große Erleichterung. Das Altpapier kann ordentlich entsorgt werden. Wird es so bleiben?
Heute steht in der Zeitung, dass das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden hat, dass die Sammlung von Altpapier grundsätzlich Sache der Kommunen ist. Die Vereine und Organisationen wollen weiterhin das Altpapier sammeln, weil es sich mittlerweile durch die steigenden Preise zu einem "lukrativen" Geschäft entwickelt hat.
Wie soll das jetzt in der Praxis aussehen? Sollen die privaten Haushalte wieder ihre PKWs als kostenintensives Entsorgungstransportmittel einsetzen, um das Papier zu den Containern oder zu den Wertstoffhöfen (hier: Betriebskosten, Personalkosten) bringen?Das führt auch wieder zu Verschmutzungen um die Wertstoffinseln herum! Sollen die privaten Haushalte wieder Einlagerungsmöglichkeiten vom Altpapier schaffen? Das ist in kleinen Wohnungen ein großes Problem.
Die BLAUE TONNE ist für den privaten Haushalt optimal und die Einführung der Blauen Tonne war eben durch die Hinternisse so schleppend. Man könnte auch noch anführen, dass die Blaue Tonne "barrierefrei" ist. Und jetzt soll das wieder alles ein Ende haben?
Die BLAUE TONNE sollte erhalten bleiben und wenn sich die Anbieter streiten um den Wertstoff Papier, dann besteht doch die Möglichkeit den Erlös anteilmäßig umzulegen. (eingestellt am: 20.06.2009)
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