Thema: Bank"GEH"heimnis
Einige wichtige Dinge, die beachtet werden sollten, wenn Homebanking genutzt wird.
Ach ja, es ist schön bequem, wenn alltägliche Bankgeschäfte vom heimischen PC aus erledigt werden können. Schnell eine Rechnung bezahlen, den Dauerauftrag für die Miete ändern, die Buchungen auf dem Konto ansehen.
Dafür bekommt man von der Sparkasse / der Bank ein Passwort und TransAktionsNummern (TAN) als Sicherungsmittel für die Geschäfte. Es handelt sich also um einen Ersatz für die Unterschrift z.B. unter eine Überweisung.
Mit diesen Nummern sollte man vorsichtig umgehen, da sie bei Betrügern heiß begehrt sind. Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie Überweisungen öffentlich auslegen würden, die Sie zwar unterschrieben haben, aber den Betrag und den Empfänger offen gelassen haben. Zur freien Bedienung also.
???
Ich auch nicht.
Daher sollten diese Angaben niemals in fremde Hände geraten.
Seien Sie gewiss: Die Mitarbeiter von Kreditinstituten werden niemals eine oder gar mehrere TAN von Ihnen per Telefon, Mail oder Brief erfragen!
Meine Empfehlung: Steigen Sie, falls Ihre Sparkasse / Bank das schon anbietet, auf smsTAN oder ChipTAN um.
In diesen noch sehr neuen Verfahren wird keine Liste mit TAN-Nummern an den Kunden ausgegeben, sondern die TAN werden für jedes Geschäft speziell und einmalig erstellt.
Fragen Sie doch bei Ihrem nächsten Besuch Ihrer Sparkasse / Bank danach.
Lieben Gruß
Jens Both
PS: Fragen, die hier offen blieben, beantworte ich gerne, auch per Mail. (eingestellt am: 29.05.2009)
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3 Kommentare zum Beitrag
Hier gibt es bei beiden eine sehr hohe Sicherheit.
Der Kunde erhält keine Liste mit Nummern, die er "abarbeitet", sondern es wird eine TAN für jede Transaktion (=unterschriftspflichtiges Geschäft) einzeln und speziell ermittelt. Der Unterschied besteht darin, dass ich entweder per SMS eine TAN auf mein Mobiltelefon gesendet bekomme, die ich dann eingebe. Oder ich benutze einen spezielles Gerät als
TAN-Generator, einen Chip-Kartenleser für ca. 10,00 €. Er ähnelt den Lesern, die man benutzte, um das Guthaben der Geldkarte anzeigen zu lassen. Und das ist auch eine der Sonderfunktionen.
Beispiel:
Eine Überweisung an die Kontonummer 12376 bei der Hamburger Sparkasse über
23,98 €. Wenn die Überweisung eingegebn wurde, erhalte ich von dem Bank-System eine Zahl. Gleichzeitig schiebe ich meine Bank/Sparkassen-Card in den Chipkartenleser. Nun gebe ich die soeben erhaltene Zahl ein, die Empfänger-Kontonummer (12376) und den Betrag (23,98). Als Antwort bekomme ich eine 6-stellige Zahl, die TAN. Diese gebe ich nun im Homebanking-System meiner Sparkasse/Bank als Unterschrift an.
Vorteil dieser Systeme:
Die TAN (=Unterschrift) wird für den entsprechenden Betrag und die Konto-Nr. errechnet. Falls nun ein Betrüger diese TAN "abfischt", so kann er sie nicht für eine gefälschte Überweisung an sich selbst oder einen Geldboten verwenden.
Diese Erklärung ist nun nicht all umfassend, aber ich hoffe, dass es reicht, um die Sicherheit zu beschreiben.
Lieben Gruß,
Jens Both
Lieber Herr Both,
können Sie vielleicht kurz erklären, was der Unterschied zwischen smsTAN oder ChipTAN ist? Was ist sicherer?
Gruß, Walter
Hier habe ich noch einige Seiten im Internet, die sich mit der Sicherheit im Netz und speziell mit Homebanking beschäftigen.
http://www.sparkasse.de/privatkunden/sicherheit-im-internet/index.html
https://sicherheit.sparkasse-stade-altes-land.de/anzeigen.php?tpl=module/sicherheit/index.html&IFLBSERVERID=IF@@023@@IF
Und hier noch ein Hinweis zu einem Bezahlverfahren in einigen Internet-Geschäften:
https://sicherheit.sparkasse-stade-altes-land.de/anzeigen.php?tpl=banking_und_brokerage/zusatzfunktionen/giropay/index.html&cat=5t6&IFLBSERVERID=IF@@023@@IF
Es sagt aber nichts über die Ehrlichkeit des Anbieters der Waren/Dienstleistungen aus.
Lieben gruß,
Jens Both