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Thema: Im Neuland beginnen

Ein erster Versuch


ohack
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Bericht über ein Familientreffen


Ein erster Versuch

Wir Großeltern, 3 Töchter mit Schwiegersöhnen und 7 Enkeln trafen uns zum 1. Familientreffen in einem Naturfreundehaus im Altmühltal für 4 Tage. Angeregt und in die Tat umgesetzt hatte es unsere mittlere Tochter; perfekt geplant und gebucht, wie es ihrer Art entspricht.

Als alle da waren, trafen wir uns zum Teetrinken mit Hefekranz. Der überdimensionale
Hefekranz war ein Geschenk unserer Nachbarin zum 69. Geburtstag meiner
Frau. Es gab reichlich Schlafgelegenheiten im Naturfreundehaus. Die beiden 12-jährigen Jungen Manuel und Nils belegten gleich ein Doppelzimmer. Als der Vater des 1-jährigen Jonathan das Reisebett in deren Zimmer stellte, war die Aufregung groß. Sie fanden die tollsten Gründe, warum dies nicht möglich wäre. Sie merkten gar nicht, dass dies überhaupt als Spaß gedacht war. Als die Erwachsenen außer Sicht waren, stellten sie das Reisebett schnell ins Elternzimmer. Immerhin ließen sie Jonathan eine Weile in ihrem Reich mitspielen.

Nach dem Teetrinken fuhren wir mit Bad- und Spielsachen zum idyllischen Bach (lt.
Prospekt). Leider stellte er sich nach einigem Suchen als unzugängliches Rinnsal dar,
was natürlich eine Enttäuschung war. Daraufhin erkundeten wir 2 Alten einen klein- und
großkindertauglichen Badesee für den nächsten Tag.

Für jeden Tag hat eine Familie das Essen organisiert und zubereitet. Ein besonderes Ereignis
war der 1. Geburtstag von Jonathan am 3. Tag unseres Aufenhalts.. Ohne besondere
Einladung hatte Jonathan eine Geburtstagsfeier mit gemischtem Chor und Guitarrenbegleitung, eine von der Tante gebackene Torte, Blumenkranz und Kerzen. Staunend saß er in der Mitte und wollte ein Wurstbrot. Abends gab es Lagerfeuer, Stockbrot, Würstchen, Kartoffelsalat und zünftige Lieder. Zum Abschluss zeigte der Himmel noch ein gigantisches Feuerwerk (Wetterleuchten und Gewitter).

Alle waren jeden Abend so bettreif, dass es nachts keine Szenen gab. Wir Großeltern freuten uns, dass die älteste Enkelin (19 Jahre), die 2 Tage vorher aus Kanada zurückgekehrt war, mitkam, zumal sie in der darauffolgenden Woche ihr soziales Jahr in Hamburg anfing.

Am 3. Tag teilten wir uns in eine Bade- und in eine Wandergruppe. Jonathans Vater und
die 13-jährige Paula schauten am See nach den Kleinen. Zum Glück fanden wir eine Wanderroute im Wald, da es die ganzen 4 Tage sehr heiß war.

An einem Abend bekam ich von unseren Töchtern ein vorgezogenes Geschenk, eine
digitale Spiegelreflexkamera. Es war der ideale Ort, um sie gleich einzuweihen.
Wir waren erstaunt und erfreut, wie harmonisch dieses Familientreffen ablief. Ein Grund
war bestimmt, dass die Cousinen und Cousins sich aufgrund der Entfernung selten
sehen und fast nie alle zusammen. Die Eltern hatten dadurch viel Zeit zum Gedankenaustausch, zum Kochen, Diskutieren und Teetrinken.

Abschließend können wir sagen, dass dieser 1. Versuch uns viel Freude gemacht hat. (eingestellt am: 20.12.2011)

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