Thema: Wenn Kinder trauern
Trauer um die Eltern, in jungen Jahren recht schwierig
Ich wollte mich einfach mal zu Wort melden, weil es wenige Leute gibt, die ähnliches durchgemacht haben und noch weniger, die es laut aussprechen. Ich heiße Sandra und bin gerade mal 18 Jahre alt.
Als ich 5 Jahre alt war, starb meine kleine Schwester 20 Tage nach ihrer Geburt. 8 Monate später starb mein Vater, ich war mittlerweile 6 Jahre alt und eingeschult worden. Damals hab ich mir wenig Gedanken dürber gemacht nur in der Zeit als ich in die Pubertät kam, war es zeitweise schwierig. Da meine Mutter oft die Männer wechselte. Doch ich hatte einen Mann gefudnen, der mein Papa sein durfte und das war auch gut so. Im Sommer 2007 erkrankte miene Mutter an Krebs und wir sind umgezogen, weg von meinem "Papa" und meiner Stadt in die Neue. Doch als meien Mutter ihren Krebs besiegt hatte, war die Stadt nicht mehr ganz so schlimm. Im letzten Sommer 2010, erkrankte sie dann wieder an Krebs. Am anfang sah es noch ganz gut aus, so als würde sie es schaffen, doch im Mai war der Kampf verloren. Sie starb am 5. Mai genau einen Tag vor meinem Geburtstag. Einen verfickten Tag zuvor! wenn man es genau nahm nicht mal 2 Stunden!
Ich habe getrauert, geweint und am nächsten Tag mich auch irgendwie gefreut! Es war wirklich schwierig, denn was sollte ich tun? Meine große Schwester war schwanger und meine kleinen Brüder nicht wirkllich eine Hilfe. Mein jünsgter Bruder(12) kam erstmal zu meiner Tante und der Andere ist verhaftet worden. Nu stand ich da, der Staat half mir nicht, denn ich war ja 18 und meine Schwester konnte nicht. Von der Schule und allen Freunden hörte ich nur immer wieder wie leid es ihnen tat und ob sie mir helfen könnten. Ja und wenn ich dann was gesgat ahbe, hatte keiner Zeit. Ich ahbe mit meinem Freund zwei Monate mit der alten Wohnung gekämpft, die wir aufzulösen hatten und habe langsam die Schnauze voll. Die Ämter ahben es bis heute noch nicht auf die Reihe bekommen, meine Gelder zu bewilligen. Es ist einfach mega schwierig wenn man die Eltern verloren hat und eigentlich noch nciht wirklich bereit für das knall harte Leben ist. Ich habe es dennoch irgendwie geschafft, hab alle Ämtergänge erledigt und habe dabei ganz vergessen genügend zu trauern.
Vor nicht mal einer Woche meinte mein Freund ich bin kaltschnäuzig mit dem Tod umgegangen und irgendwie hatte er auch recht. ICh habe vielleicht seit dem 5mal um sie geweint und nur ganz selten hab ich Probleme damit es zu erzählen. Mittlerweile kann ich sogar die Lieder ihrer Beerdigung hören ohen eine wirkliche Gefühlsregung. Dennoch glaube ich hab cih es noch nciht überwunden. (eingestellt am: 18.10.2011)
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